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<title>vmx: Festival</title>
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<description>Blog of Volker Mische</description>
<pubDate>Thu, 21 May 2009 22:35:23 +0200</pubDate>
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<title>Paul van Dyk auf Street Parade 2009
</title>
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<pubDate>Thu, 21 May 2009 22:35:23 +0200</pubDate>
<dc:creator>Volker Mische</dc:creator>
<category>de</category>
<category>Musik</category>
<category>Festival</category>
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<description><![CDATA[ 
 [...]]]></description>
<content:encoded><![CDATA[

<p>Hin und wieder schaue ich nach ob <a href="http://paulvandyk.de/">Paul
van Dyk</a> mal wieder in meiner Nähe auflegt. Was musste ich diesmal zu meinem
Erstaunen feststellen? Er ist dieses Jahr
<a href="http://paulvandyk.de/gigs.php">auf der Street Parade 2009
vertreten</a>, sowohl mit einem Truck als auch auf der Main-Stage. Selbst wenn
es nur halb so gut wie 2007 wird, muss man da auf jeden Fall hin.
</p>
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<item>
<title>Bierprobe für Festivals
</title>
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<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 22:35:25 +0200</pubDate>
<dc:creator>Volker Mische</dc:creator>
<category>de</category>
<category>Festival</category>
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<description><![CDATA[ 
 [...]]]></description>
<content:encoded><![CDATA[

<p>Der Frühling beginnt und die Festival-Saison steht vor der Tür. Da muss man
natürlich rechtzeitig Gedanken machen, wie man seinen Wasserhaushalt bei
schweißtreibenden Konzerten und langen Nächten in Schuss hält.
</p>
<p>Deshalb machten sich drei tapfere Tester auf in die Dosenpfad-Oase
Österreich, um das beste Dosenbier der Saison zu küren. Die Bierprobe war
natürlich auf höchstem wissenschaftlichen Niveau.
</p>

<h3>Testanordnung</h3>
<p>Getrunken werden jeweils drei Dosen, die dann Reihum gegeben werden. Nachdem
jeder probiert hat, wird darüber diskutiert und jeweils individuell eine
Wertung in den im nächsten Abschnitt beschriebenen Kriterien vergeben. Danach
wird die Dose mit dem verbleibenden Rest (etwa halb voll) in die Sonne
gestellt. Jetzt werden die nächsten drei Dosen geöffnet.
</p>
<p>Wenn das in der Sonnte stehende Bier dann auf Festivaltemperatur ist, wird
nochmal nach dem gleichen Schema getrunken.
</p>

<h3>Testkriterien</h3>
<p>Nachdem man sich bei Festivals immer schönes Wetter wünscht, spielt die
Süffigkeit wenn das Bier warm und lack ist natürlich eine übergeordnete Rolle.
</p>

<dl>
  <dt>Süffigkeit kalt/frisch</dt>
  <dd><p>Direkt nach dem Öffnen der Dose wird das kühle Bier getrunken und auf
Süffigkeit überprüft.
  </p></dd>
  <dt>Süffigkeit warm/lack</dt>
  <dd><p>Nachdem die halbvollen Dosen in die Sonne gestellt wurden um warm und
lack zu werden, wird die Süffigkeit nochmal überprüft. Die Veränderungen kann
je nach Bier sehr verschieden ausfallen.
  </p></dd>
  <dt>Gesamteindruck</dt>
  <dd><p>Der Gesamteindruck hängt natürlich mit den vorher genannten Kriterien
zusammen, wobei dort aber auch der Geschmack mit in die Wertung einfließt.
  </p></dd>
</dl>

<table>
  <thead>
    <tr>
      <th>Name (Slogan)</th>
      <th>Süffigkeit kalt/frisch</th>
      <th>Süffigkeit warm/lack</th>
      <th>Gesamt-</br>eindruck</th>
      <th>Alkohol-</br>gehalt</th>
      <th>Preis in Euro (%/Euro)</th>
    </tr>
  </thead>
  <tbody>
    <tr>
      <td>
        <a href="http://www.spar.at/spar/spar_marken/spar_qualitaetsmarken/pittinger.htm"
id="bierprobe_pittinger">Pittinger Premium Schankbier</a><sup>1</sup>
      </td>
      <td>sehr gut (1,3)</td>
      <td>sehr gut (1,3)</td>
      <td>sehr gut (1,3)</td>
      <td>4,2%</td>
      <td>0,49 (8,57)</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>
        <a href="http://www.egger-bier.at/"
id="bierprobe_egger">Egger Märzen</a><sup>1</sup>
      </td>
      <td>befriedigend (3,0)</td>
      <td>sehr gut (1,3)</td>
      <td>gut (2,3)</td>
      <td>5,2%</td>
      <td>0,55 (9,54)</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>
       <a href="http://www.schwechater.at/"
id="bierprobe_schwechater">Schwechater Bier</a> (…recht hat er)<sup>2</sup>
      </td>
      <td>gut (2,3)</td>
      <td>gut (2,3)</td>
      <td>gut (2,3)</td>
      <td>5,0%</td>
      <td>0,79 (6,33)</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>
        <a href="http://www.goesser.at/"
id="bierprobe_goesser">Gösser Märzen (Gut. Besser. Gösser)</a><sup>3</sup>
      </td>
      <td>befriedigend (2,6)</td>
      <td>befriedigend (3,3)</td>
      <td>befriedigend (3,3)</td>
      <td>5,2%</td>
      <td>0,99 (5,25)</td>
    </tr>
    <tr>
      <td id="bierprobe_skol">
        Skol (Bier von internationalem Format)
      </td>
      <td>ausreichend (3,7)</td>
      <td>befriedigend (3,0)</td>
      <td>befriedigend (3,3)</td>
      <td>4,0%</td>
      <td>0,69 (5,80)</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>
        <a href="http://www.stiegl.at/"
id="bierprobe_stiegl">Stiegl Goldbräu</a><sup>4</sup>
      </td>
      <td>mangelhaft (4,7)</td>
      <td>befriedigend (3,0)</td>
      <td>ausreichend (3,7)</td>
      <td>4.9%</td>
      <td>0,99 (4,95)</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>
        <a href="http://www.budvar.cz/"
id="bierprobe_budweiser">Budweiser (Budvar) Lager</a>
      </td>
      <td>gut (2,0)</td>
      <td>ausreichend (3,7)</td>
      <td>ausreichend (4,0)</td>
      <td>5,0%</td>
      <td>0,89 (5,62)</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>
        <a href="http://www.zipfer.at"
id="bierprobe_zipfer">Zipfer Märzen</a> (Ein Glas heller Freude)<sup>5</sup>
      </td>
      <td>befriedigend (2,6)</td>
      <td>mangelhaft (5,0)</td>
      <td>ausreichend (4,0)</td>
      <td>5,0%</td>
      <td>0,99 (5,05)</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>
        <a href="http://www.kaiserbier.at"
id="bierprobe_kaiser">Kaiser Fassttyp</a><sup>6</sup>
      </td>
      <td>mangelhaft (5,0)</td>
      <td>mangelhaft (5,0)</td>
      <td>mangelhaft (5,0)</td>
      <td>5,0%</td>
      <td>0,99 (5,05)</td>
    </tr>
  </tbody>
</table>

<ol>
  <li>
Je wärmer desto besser
  </li>
  <li>
Schmeckt gut, Nachgeschmack nicht festivaltauglich (wird schwächer wenn es warm ist)
  </li>
  <li>
Ewig langer Nachgeschmack (selbst wenn es warm ist)
  </li>
  <li>
Festivaluntauglicher Nachgeschmack verfliegt schnell
  </li>
  <li>
Warm unglaublich festivaluntauglich
  </li>
  <li>
Einfach unheimlich festivaluntauglich
  </li>
</ol>

<h3>Glossar</h3>
<dl>
  <dt>Süffigkeit</dt>
  <dd><p>Ob's Bier sauba nunderloffd.</p></dd>
  <dt>Festivaltauglichkeit</dt>
  <dd><p>Ob das Bier geschmacklich dazu geeignet ist, es in Festival
zuträglichen Mengen zu sich zu nehmen.</p></dd>
</dl>

<h3>Besonderheit</h3>
<p>Ein Bier hebt sich aufgrund seines sehr einfallsreichen Slogan heraus:
Schwechater …recht hat er</p>

<h3>Unser Rat</h3>
<p>Der Testsieger ist klar das
<a href="#bierprobe_pittinger"><em>Pittinger</em></a>, es überzeugt sowohl
kalt/frisch als ach warm/lack und das bei einem sehr hohen Prozent pro Euro
Gehalt, es stimmt also auch das Preis-/Leistungsverhältnis.
</p>
<p>Wer viele Umdrehungen für wenig Geld will kann natürlich auch zum
<a href="#bierprobe_egger"><em>Egger</em></a> greifen.
</p>
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</item>
<item>
<title>Big Day Out: Fazit
</title>
<link>https://vmx.cx/cgi-bin/blog/index.cgi/big-day-out-fazit%3A2009-01-24%3Ade%2CLeben%2CMusik%2CFestival</link>
<comments>https://vmx.cx/cgi-bin/blog/index.cgi/big-day-out-fazit%3A2009-01-24%3Ade%2CLeben%2CMusik%2CFestival#comments</comments>
<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 22:35:25 +0200</pubDate>
<dc:creator>Volker Mische</dc:creator>
<category>de</category>
<category>Leben</category>
<category>Musik</category>
<category>Festival</category>
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<description><![CDATA[ 
 [...]]]></description>
<content:encoded><![CDATA[

<p>Gestern war endlich der Große Tag, der
<a href="http://www.bigdayout.com/">Big Day Out</a> 2009. Es war sozusagen mein
Rock im Part Ersatz, wobei mein Wissen über die zu sehenden Band größtenteils
von „<em>noch nie gehört</em>” bis „<em>noch gar nie nicht gehört</em>”
reichte. Das machte die Auswahl teilweise einfach („<em>ich gehe zu den Bands
die ich kenne</em>”), aber auch trickreich („<em>Was mache ich in den
restlichen 8 Stunden</em>”).
</p>

<h3>Die Bands</h3>
<p>Aber dank <a href="http://www.myspace.com/">MySpace</a> ist es einfacher
denn je alle Bands im Voraus mal durchzuhören. Hier also die Bands bei denen
ich schlussendlich gelandet bin (in chronologischer Reihenfolge)</p>

<h4>The Grates</h4>
<p>Ich würde <em><a href="http://www.thegrates.com/">The Grates</a></em>
(<a href="http://www.myspace.com/thegrates">bei MySpace</a>) als typischen
Indie-Pop mit weiblicher Lead-Sängering bezeichnen. Gute Stimmung im Stadion,
viele rumhüpfende Leute.
</p>
<p>Unter anderem drei 15-jährige Mädels die sahen das sich Wasser trinke,
obwohl ich einen <em>über 18</em> Bändel hatte. Die wollten mir den Bändel
abschwatzen. Doch selbst wenn ich ihn ihnen gegeben hätte, glaube ich kaum
dass die Alkohl bekommen hätten, die sahen einfach viel zu minderjährig aus.
</p>

<h4>Cog</h4>
<p>Ich habe nur kurz bei <em><a href="http://www.cog.com.au/">Coq</a></em>
(<a href="http://www.myspace.com/cogrockmusic">bei MySpace</a>) reingehört, es
war mir zu hart und nichtssagend, obwohl es sich auf MySpace vielversprechend
angehört hatte.
</p>

<h4>Mercy Arms</h4>
<p>Auch <em><a href="http://mercyarms.bravehost.com/">Mercy Arms</a></em>
(<a href="http://www.myspace.com/mercyarms">bei MySpace</a>) hörten sich gut
auf MySpace an (nach gutem Indie-Rock), waren aber nicht der Brüller. Das lag
vielleicht auch an dem mini-kleinen Stadion (Ich habe keine Ahnung welchen
Sport man darin betreibt, vielleicht Boccia?) inn dem sie spielten lag.
Ich nutze die „Pause”, um mich während des Konzerts unter einer Treppe im
Schatten zu verkriechen.
</p>

<h4>Sneaky Sound System</h4>
<p>Bei <em><a href="http://www.sneakysoundsystem.com/">Sneaky Sound
System</a></em> (<a href="http://www.myspace.com/sneakysoundsystem">bei
MySpace</a>) war das Stadion schon wesentlich voller. Wiederum
Gute-Laune-Musik, nett zum anhören, aber irgendwie nichts besonderes (diese
Meinung teilte ein Großteil des Publikums offesichtlich nicht).
</p>

<h4>Pendulum</h4>
<p>Mit <em><a href="http://www.pendulum.com/">Pendulum</a></em>
(<a href="http://www.myspace.com/officialpendulum">bei MySpace</a>) gab es dann
einen Drum and Bass Drum Act der nicht enttäuchte. Vorallem habe ich mich
darüber gefreut den Voodo People Remix von Pendulum live zu hören, und nicht
nur jeden Freitag in der <a href="http://www.musikkantine.de">Kantine</a> aus
der Konserve.
</p>

<h4>The Drones</h4>
<p>Ich hatte keine Ahnung was mich bei
<em><a href="http://www.thedrones.com.au/">The Drones</a></em>
(<a href="http://www.myspace.com/officialpendulum">bei MySpace</a>) erwarten
würde, ich bin einfach mal als Lückenfüller vor Cut Copy hingangen. Irgendwie
gar nicht meine Musik, also habe ich einfach die Zeit genütz um das Konzert
gemütlich im Gras liegend zu genießen.
</p>

<h4>Cut Copy</h4>
<p><em><a href="http://www.cutcopy.net/">Cut Copy</a></em>
(<a href="http://www.myspace.com/cutcopy">bei MySpace</a>) war endlich mal
einer der wenigen Bands die ich kannte. Die werden eigentlich in jeden Club
in Syndey gespielt. Der Synthie-Indi-Pop passt einfach überall rein. Viele
gut gelaunte Leute und endlich mal Leider die ich schonmal gehört hatte.
</p>

<h4>The Prodigy</h4>
<p><em><a href="http://www.theprodigy.com/">The Prodigy</a></em>
(<a href="http://www.myspace.com/theprodigy">bei MySpace</a>) waren einfach
genial. Der Auftritt war in einer riesigen Halle (Prodigy sprach von
40&#160;000 Leuten, wieviel es wirklich waren weiß ich nicht), es war einiges
los, aber Platz genug um zu tanzen (oder abzugehen wie Schmidts Katze).
</p>
<p>Gepspielt wurde alles was man hören will, inkl. <em>Out of Space</em>
(<em>No good</em> zu erwarten wäre zu gewagt). Die neuen Tracks hören sich
durchaus nicht schlecht an.</p>

<h3>Das Wetter</h3>
<p>Aufmerksame Leser werden bemerkt haben, dass ich mich zwischendurch
ausgeruht habe. Bei gefühlten Temperaturen um die 32-33°C war dies auch bitter
nötig. Das hört sich nicht so wild an. Im Schatten ist es das auch nicht, aber
in der prallen fast senkrecht stehenden Sonne schon (laut Wikipedia kann
direkte Sonneneinstrahlung die Tempreatur bis zu 8°C erhöhen). Dennoch bin ich
wirklich froh dass das Festival nicht einen Tag später war, bei gefühlten
Temperaturen bis zu 38°C.
</p>
<p>Wenn man genug trinkt (wobei ich es eine Frechheit finde dass ein Wasser
(600ml) AUD $4 (2 Euro) gekostet hat) und hin und wieder Päuschen im Schatten
einlegt. Für alle besorgten: natürlich habe ich mich brav mit kostenloser
<a href="http://www.cancer.org.au/">Cancer Council</a> Sonnencreme
eingeschmiert und keinen Sonnenbrand davongetragen.
</p>

<h3>Organisation</h3>
<p>Organisatorisch ist der <em>Big Day Out</em> ganz anders anders als Rock im
Park. Am Eingang wurden Rucksäcke/Taschen kontrolliert (wie gründlich weiß ich
nicht, ich war ohne unterwegs), abgetastet wurde soweit ich das gesehen habe
aber niemand. Dafür musste man seine Wasserflasche wegschmeißen um zwei Meter
nach dem Eingang eine neue zu kaufen.
</p>
<p>Bändel, also „ich bin erlaubt hier drin zu sein”-Kennzeichnung gab es nicht,
stattdessen gab es aber welche mit „über 18”, damit man weiß wer Alkohol
trinken darf und wer nicht.
</p>
<p>Die größte Ansammlung von Security gab es rund um die Theken die (soweit ich
weiß ausschließlich) Alkohl ausgeschenkt haben, die sog. <em>Bar Security</em>.
Wie man sieht ist Alkohol und Australien ein besonderes Thema. Ich persönlich
hätte Securities z.B. in Stadion bei den Schmalen Aufgängen erwartet, wo die
Leute Gleichzeitig zur Bühne und heraus wollten und sich gnadenlos blokiert
haben. Anstehen und Einreihen ist in Australien aber gar kein Problem. Sei es
beim Bus oder bei einem Festival, da ist (fast) kein Gedränge und Geschiebe,
was erklärt warum man da keine Securities braucht.
</p>
<p>Der großte Fauxpas war ungefähr eine Stunde vor dem Prodigy Konzert, rund um
die Halle war das Wasser ausverkauft. Auserhalb gab es vielleicht noch Wasser,
aber wer wollte sich schon, entgegen der einströmenden Menschenmasse, von der
Halle wegbewegen. Aber Glücklicherweise gab es dann an einem Ende eine neue
Wasserlieferung.
</p>

<h3>Silent Disco</h3>
<p>Bei einem meiner letzten Kinofilme die ich im Kinodreieck vor meiner
Abreise gesehen habe, <a href="http://www.imdb.de/title/tt0961750/">Berlin am
Meer</a> gab es eine Szene von einer Party bei der die Leute Kopfhörer tragen
um di Musik zu hören, betrachter hören also keine Musik.
</p>
<p>Ich habe damals glaube ich jedem erzählt wie genial ich die Idee finde und
dass ich gerne mal so eine Party schmeißen würde. Leider war mir die Schlange
zu lang, aber immerhin habe ich endlich mal so eine Party gesehen. Es ist
wirklich lustig Leute tanzen/rumhüpfen zu sehen ohne die Musik zu hören,
vorallem wenn dann auch noch Lieder kommen die jeder kennt und alle lauthals
mitsingen.
</p>

<h3>Der Heimweg</h3>
<p>Der Heimweg war eine Sache für sich. Natürlich gab es Sonderzüge zurück in
die Stadt und alles rund um den Bahnhof war recht gut organisiert. Wäre da
nicht eine Polizeiaktion gewesen die alles über den haufen wirft.
</p>
<p>An der Olympic Park Station wurde noch entschuldigt dass die Züge deswegen
Verpätung haben und sogar vorgeschlagen Lieder zum Zeitvertreib zu singen.
Dennoch hat es nicht lange gedauert und ich hatte mich schon gefreut in
20&#160;min an der Central Station zu sein, jedoch stoppte der Zug zwischendrin
einige Male, Über die Lautsprecher war zu erfahren, dass in Redfern (eine
Station vor Central Station) seien Leute über die Gleise gerannt, wesegen die
Polzei den Bahnhof bis auf ein Gleis gesperrt hat, dies würde zu Verzögerungen
führen.
</p>
<p>Nach einer Stunde (statt unter 20&#160;min) in Redfern angekommen, wurde
dann wiederum per Lautsprecher mitgeteilt dass man besser hier aussteigen würde
und in die Innenstadt laufen, anstatt zu warten dass der Zug doch noch
irgendwann weiterfahren würde. Also sind alle ausgestiegen und heimgelaufen.
Ich hatte keine Ahnung wo ich hin musste, aber einfach allen Nachlaufen hat
funktioniert (außerdem gab es hin und wieder Straßenschilder mit „City ist in
dieser Richtung”. Gut dass ich in Surry Hills wohne, da waren es von Redfern
nur ca. 25 Minuten zu Fuß.
</p>

<h3>Fazit</h3>
<p>Es war ein großer Tag mit richtigem Festival flair obwohl es nur ein Tag
lang war. Gute Musik gab es auch, was will man mehr. Trotzdem freue ich mich
natürlich wieder darauf mit tausenden von Hlgeistlern auf ein mehrtägiges
Festival zu fahren.
</p>

]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title>SFF: Tag 4: Hunger
</title>
<link>https://vmx.cx/cgi-bin/blog/index.cgi/sff-tag-04%3A2008-07-07%3Ade%2CKino%2CFestival</link>
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<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 22:35:23 +0200</pubDate>
<dc:creator>Volker Mische</dc:creator>
<category>de</category>
<category>Kino</category>
<category>Festival</category>
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<description><![CDATA[ 
 [...]]]></description>
<content:encoded><![CDATA[

<p>Heute war mal wieder das <a href="http://www.statetheatre.com.au/">State
Theatre</a> an der Reihe. Diesmal aber nicht im Parkett, sondern im
Hochparterre. Zu sehen gab es
<a href="http://www.imdb.com/title/tt0986233/">Hunger</a> mit der Möglichkeit
dem Regisseur anschließend Fragen zu stellen.
</p>

<h3>Hunger</h3>

<p>Der Film handelt vom Hungerstreik von
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bobby_Sands">Bobby Sands</a> im Jahre
1981.</p>
<p>Leider kann ich zu diesem Film nicht viel sagen. Er war gut inszeniert,
jedoch habe ich zu wenig Ahnung von der Thematik. Außerdem hatte ich
Schwierigkeiten deren Englisch zu verstehen, was problematisch ist, wenn die
zentrale Szene ein Dialog ist.
</p>
<p>Jetzt kann man sich fragen ob ein Film Sinn macht, der Wert auf
Hintergrundwissen legt. Der Regisseur hat aber betont, dass sich der Film an
ein intelligentes Publikum richtet und das leider nicht bei allen Filmmachern
der Fall ist. Dem kann ich nur zustimmen.
</p>
<p>Wertung: keine Wertung<p>

]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title>SFF: Tag 3: The Visitor
</title>
<link>https://vmx.cx/cgi-bin/blog/index.cgi/sff-tag-03%3A2008-06-06%3Ade%2CKino%2CFestival</link>
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<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 22:35:23 +0200</pubDate>
<dc:creator>Volker Mische</dc:creator>
<category>de</category>
<category>Kino</category>
<category>Festival</category>
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<description><![CDATA[ 
 [...]]]></description>
<content:encoded><![CDATA[

<p>Heute gab es <a href="http://german.imdb.com/title/tt0857191/">The
Visitor</a> im
<a href="http://www.greaterunion.com.au/cinemas/cinema.asp?state=NSW&cinema=19&page=About">Greater
Union</a> zu sehen. Leider habe ich die ersten paar Sekunden verpasst, dafür
hat der Film aber nicht nur mich sondern auch eine Mitbewohnerin begeistert.
</p>
<p>Den Film musste ich einfach in mein Programm aufnehmen, nachdem Regie und
Drehbuch von <a href="http://german.imdb.com/name/nm0565336/">Thomas
McCarthy</a> sind, der mich bereits mit
<a href="http://german.imdb.com/title/tt0340377/">Station Agent</a>, einem
meiner Lieblingsfilme, überzeugen konnte.

<h3>The Visitor</h3>

<p>Der Protagonist Walter kommt auf Grund einer Konferenz nach New York und
muss feststellen, dass seine dortige Zweitwohnung von einem fremden Pärchen
bewohnt ist.
</p>
<p>Der Film thematisiert zum einen die Problematik von illegalen Einwanderern
in den USA, die dort schon seit Jahren leben, sich bereits eine Existenz
aufgebaut haben und somit das Land als ihre neue Heimat ansehen. Zum anderen
wie Begegnungen ein unerfülltes Leben verändern können.
</p>
<p>Obwohl im Film nicht sehr viel passiert, schafft er es die ganze Zeit über
zu fesseln und durch wenige aber dafür gut gelungene lustige Situationen zu
unterhalten. Es ist ein typischer „Volker Film”, bei dem einfach eine
Geschichte erzählt wird und das Hauptaugenmerkt auf zwischenmenschliche
Beziehungen gelegt wird.
</p>

<p>Bei <strong>außerordentlichen</strong> Filmen gibt es einfach nicht sehr viel
zu sagen.</p>

<p>Wertung: **** ‒ 4 Sterne  ‒ außerordentlich<p>

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<item>
<title>SFF: Tag 2: Funny Games
</title>
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<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 22:35:23 +0200</pubDate>
<dc:creator>Volker Mische</dc:creator>
<category>de</category>
<category>Kino</category>
<category>Festival</category>
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 [...]]]></description>
<content:encoded><![CDATA[

<p>Das <a href="http://www.sydneyfilmfestival.org/">Sydney Film Festival</a>
hat gestern endlich begonnen. Heute am 2. Tag bin ich eingestiegen, mit der
Vorstellung von <em><a href="http://german.imdb.com/title/tt0808279/">Funny
Games</a></em> um 21:20 im <a href="http://www.statetheatre.com.au/">State
Theatre</a>. Dort ist es ein bisschen wie im
<a href="http://www.lechflimmern.de/">Mephisto</a> (nicht so extrem): ziemlich
groß, dafür allerdings eine relativ kleine Leinwand.
</p>
<p>Für meine Bewertung der Filme werde ich die offizielle Skala vom Festival
verwenden:</p>
<ul>
  <li>***** Standing Ovation (stehende Ovationen)</li>
  <li>**** Excellent (außerordentlich)</li>
  <li>*** Good (gut)</li>
  <li>** Average (durchschnittlich)</li>
  <li>* Not Great (schlecht)</li>
</ul>

<h3>Funny Games</h3>

<p>Anfangs scheint es ein netter Familienurlaub zu werden, doch schon nach
kurzer Zeit wirkt der nette Junge von nebenan, der eigentlich nur vier Eier
will, etwas seltsam…
</p>
<p>Was folgt erinnert schon nach kurzer Zeit an
<a href="http://german.imdb.com/title/tt0424136/">Hard Candy</a> und spricht
somit ein ähnliches Publikum an. Wer also damit nichts anfangen konnte, gehört
zu den 10 Leuten, die die Vorstellung relativ schnell verlassen haben.
</p>
<p>Kommt der Film zu Beginn recht schnell in Fahrt, so gibt es nach
einer grandiosen, von Spannung und Einschüchterung geprägten ersten Hälfte,
einen Durchhänger der ins Klischeehafte „Oh mein Gott sind wir arm dran”
abrutscht.
</p>
<p>Leider kann dies bis zum Ende nicht mehr wettgemacht werden, auch wenn
die schauspielerische Leistung von
<a href="http://german.imdb.com/name/nm1227232/">Brady Corbet</a> durchgehend
herausragend ist.</p>

<p>Es ist ein fesselnder Film der durchaus weiß was „Suspense” bedeutet, ein
rollender Golfball kann eine unglaubliche Wirkung haben. Auch das
Vorstellungsvermögen des Zuschauers wird oft zu Rate gezogen, die meisten
härteren Szenen finden im <em>Off</em> statt.</p>

<p>Dennoch ist er alles in allem nur <strong>durchschnittlich</strong>.</p>

<p>Wertung: ** ‒ 2 Sterne  ‒ durchschnittlich<p>

<p>PS: Beim Nachblättern im <a href="http://www.imdb.com/">Internet Movie
Database</a> hat sich herausgestellt dass das ein amerikanisches Remake
eines
<a href="http://german.imdb.com/title/tt0119167/">österreichischen Films</a>
ist. Lustigerweise war bei beiden Filmen
<a href="http://german.imdb.com/name/nm0359734/">Michael Haneke</a>
Drehbuchautor und Regisseur.

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