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the blllog.

Paul van Dyk auf Street Parade 2009

2009-05-21 22:27

Hin und wieder schaue ich nach ob Paul van Dyk mal wieder in meiner Nähe auflegt. Was musste ich diesmal zu meinem Erstaunen feststellen? Er ist dieses Jahr auf der Street Parade 2009 vertreten, sowohl mit einem Truck als auch auf der Main-Stage. Selbst wenn es nur halb so gut wie 2007 wird, muss man da auf jeden Fall hin.

Categories: de, Musik, Festival

Bierprobe für Festivals

2009-04-12 22:27

Der Frühling beginnt und die Festival-Saison steht vor der Tür. Da muss man natürlich rechtzeitig Gedanken machen, wie man seinen Wasserhaushalt bei schweißtreibenden Konzerten und langen Nächten in Schuss hält.

Deshalb machten sich drei tapfere Tester auf in die Dosenpfad-Oase Österreich, um das beste Dosenbier der Saison zu küren. Die Bierprobe war natürlich auf höchstem wissenschaftlichen Niveau.

Testanordnung

Getrunken werden jeweils drei Dosen, die dann Reihum gegeben werden. Nachdem jeder probiert hat, wird darüber diskutiert und jeweils individuell eine Wertung in den im nächsten Abschnitt beschriebenen Kriterien vergeben. Danach wird die Dose mit dem verbleibenden Rest (etwa halb voll) in die Sonne gestellt. Jetzt werden die nächsten drei Dosen geöffnet.

Wenn das in der Sonnte stehende Bier dann auf Festivaltemperatur ist, wird nochmal nach dem gleichen Schema getrunken.

Testkriterien

Nachdem man sich bei Festivals immer schönes Wetter wünscht, spielt die Süffigkeit wenn das Bier warm und lack ist natürlich eine übergeordnete Rolle.

Süffigkeit kalt/frisch

Direkt nach dem Öffnen der Dose wird das kühle Bier getrunken und auf Süffigkeit überprüft.

Süffigkeit warm/lack

Nachdem die halbvollen Dosen in die Sonne gestellt wurden um warm und lack zu werden, wird die Süffigkeit nochmal überprüft. Die Veränderungen kann je nach Bier sehr verschieden ausfallen.

Gesamteindruck

Der Gesamteindruck hängt natürlich mit den vorher genannten Kriterien zusammen, wobei dort aber auch der Geschmack mit in die Wertung einfließt.

Name (Slogan) Süffigkeit kalt/frisch Süffigkeit warm/lack Gesamt-
eindruck
Alkohol-
gehalt
Preis in Euro (%/Euro)
Pittinger Premium Schankbier1 sehr gut (1,3) sehr gut (1,3) sehr gut (1,3) 4,2% 0,49 (8,57)
Egger Märzen1 befriedigend (3,0) sehr gut (1,3) gut (2,3) 5,2% 0,55 (9,54)
Schwechater Bier (…recht hat er)2 gut (2,3) gut (2,3) gut (2,3) 5,0% 0,79 (6,33)
Gösser Märzen (Gut. Besser. Gösser)3 befriedigend (2,6) befriedigend (3,3) befriedigend (3,3) 5,2% 0,99 (5,25)
Skol (Bier von internationalem Format) ausreichend (3,7) befriedigend (3,0) befriedigend (3,3) 4,0% 0,69 (5,80)
Stiegl Goldbräu4 mangelhaft (4,7) befriedigend (3,0) ausreichend (3,7) 4.9% 0,99 (4,95)
Budweiser (Budvar) Lager gut (2,0) ausreichend (3,7) ausreichend (4,0) 5,0% 0,89 (5,62)
Zipfer Märzen (Ein Glas heller Freude)5 befriedigend (2,6) mangelhaft (5,0) ausreichend (4,0) 5,0% 0,99 (5,05)
Kaiser Fassttyp6 mangelhaft (5,0) mangelhaft (5,0) mangelhaft (5,0) 5,0% 0,99 (5,05)
  1. Je wärmer desto besser
  2. Schmeckt gut, Nachgeschmack nicht festivaltauglich (wird schwächer wenn es warm ist)
  3. Ewig langer Nachgeschmack (selbst wenn es warm ist)
  4. Festivaluntauglicher Nachgeschmack verfliegt schnell
  5. Warm unglaublich festivaluntauglich
  6. Einfach unheimlich festivaluntauglich

Glossar

Süffigkeit

Ob's Bier sauba nunderloffd.

Festivaltauglichkeit

Ob das Bier geschmacklich dazu geeignet ist, es in Festival zuträglichen Mengen zu sich zu nehmen.

Besonderheit

Ein Bier hebt sich aufgrund seines sehr einfallsreichen Slogan heraus: Schwechater …recht hat er

Unser Rat

Der Testsieger ist klar das Pittinger, es überzeugt sowohl kalt/frisch als ach warm/lack und das bei einem sehr hohen Prozent pro Euro Gehalt, es stimmt also auch das Preis-/Leistungsverhältnis.

Wer viele Umdrehungen für wenig Geld will kann natürlich auch zum Egger greifen.

Categories: de, Festival

Big Day Out: Fazit

2009-01-24 22:27

Gestern war endlich der Große Tag, der Big Day Out 2009. Es war sozusagen mein Rock im Part Ersatz, wobei mein Wissen über die zu sehenden Band größtenteils von „noch nie gehört” bis „noch gar nie nicht gehört” reichte. Das machte die Auswahl teilweise einfach („ich gehe zu den Bands die ich kenne”), aber auch trickreich („Was mache ich in den restlichen 8 Stunden”).

Die Bands

Aber dank MySpace ist es einfacher denn je alle Bands im Voraus mal durchzuhören. Hier also die Bands bei denen ich schlussendlich gelandet bin (in chronologischer Reihenfolge)

The Grates

Ich würde The Grates (bei MySpace) als typischen Indie-Pop mit weiblicher Lead-Sängering bezeichnen. Gute Stimmung im Stadion, viele rumhüpfende Leute.

Unter anderem drei 15-jährige Mädels die sahen das sich Wasser trinke, obwohl ich einen über 18 Bändel hatte. Die wollten mir den Bändel abschwatzen. Doch selbst wenn ich ihn ihnen gegeben hätte, glaube ich kaum dass die Alkohl bekommen hätten, die sahen einfach viel zu minderjährig aus.

Cog

Ich habe nur kurz bei Coq (bei MySpace) reingehört, es war mir zu hart und nichtssagend, obwohl es sich auf MySpace vielversprechend angehört hatte.

Mercy Arms

Auch Mercy Arms (bei MySpace) hörten sich gut auf MySpace an (nach gutem Indie-Rock), waren aber nicht der Brüller. Das lag vielleicht auch an dem mini-kleinen Stadion (Ich habe keine Ahnung welchen Sport man darin betreibt, vielleicht Boccia?) inn dem sie spielten lag. Ich nutze die „Pause”, um mich während des Konzerts unter einer Treppe im Schatten zu verkriechen.

Sneaky Sound System

Bei Sneaky Sound System (bei MySpace) war das Stadion schon wesentlich voller. Wiederum Gute-Laune-Musik, nett zum anhören, aber irgendwie nichts besonderes (diese Meinung teilte ein Großteil des Publikums offesichtlich nicht).

Pendulum

Mit Pendulum (bei MySpace) gab es dann einen Drum and Bass Drum Act der nicht enttäuchte. Vorallem habe ich mich darüber gefreut den Voodo People Remix von Pendulum live zu hören, und nicht nur jeden Freitag in der Kantine aus der Konserve.

The Drones

Ich hatte keine Ahnung was mich bei The Drones (bei MySpace) erwarten würde, ich bin einfach mal als Lückenfüller vor Cut Copy hingangen. Irgendwie gar nicht meine Musik, also habe ich einfach die Zeit genütz um das Konzert gemütlich im Gras liegend zu genießen.

Cut Copy

Cut Copy (bei MySpace) war endlich mal einer der wenigen Bands die ich kannte. Die werden eigentlich in jeden Club in Syndey gespielt. Der Synthie-Indi-Pop passt einfach überall rein. Viele gut gelaunte Leute und endlich mal Leider die ich schonmal gehört hatte.

The Prodigy

The Prodigy (bei MySpace) waren einfach genial. Der Auftritt war in einer riesigen Halle (Prodigy sprach von 40 000 Leuten, wieviel es wirklich waren weiß ich nicht), es war einiges los, aber Platz genug um zu tanzen (oder abzugehen wie Schmidts Katze).

Gepspielt wurde alles was man hören will, inkl. Out of Space (No good zu erwarten wäre zu gewagt). Die neuen Tracks hören sich durchaus nicht schlecht an.

Das Wetter

Aufmerksame Leser werden bemerkt haben, dass ich mich zwischendurch ausgeruht habe. Bei gefühlten Temperaturen um die 32-33°C war dies auch bitter nötig. Das hört sich nicht so wild an. Im Schatten ist es das auch nicht, aber in der prallen fast senkrecht stehenden Sonne schon (laut Wikipedia kann direkte Sonneneinstrahlung die Tempreatur bis zu 8°C erhöhen). Dennoch bin ich wirklich froh dass das Festival nicht einen Tag später war, bei gefühlten Temperaturen bis zu 38°C.

Wenn man genug trinkt (wobei ich es eine Frechheit finde dass ein Wasser (600ml) AUD $4 (2 Euro) gekostet hat) und hin und wieder Päuschen im Schatten einlegt. Für alle besorgten: natürlich habe ich mich brav mit kostenloser Cancer Council Sonnencreme eingeschmiert und keinen Sonnenbrand davongetragen.

Organisation

Organisatorisch ist der Big Day Out ganz anders anders als Rock im Park. Am Eingang wurden Rucksäcke/Taschen kontrolliert (wie gründlich weiß ich nicht, ich war ohne unterwegs), abgetastet wurde soweit ich das gesehen habe aber niemand. Dafür musste man seine Wasserflasche wegschmeißen um zwei Meter nach dem Eingang eine neue zu kaufen.

Bändel, also „ich bin erlaubt hier drin zu sein”-Kennzeichnung gab es nicht, stattdessen gab es aber welche mit „über 18”, damit man weiß wer Alkohol trinken darf und wer nicht.

Die größte Ansammlung von Security gab es rund um die Theken die (soweit ich weiß ausschließlich) Alkohl ausgeschenkt haben, die sog. Bar Security. Wie man sieht ist Alkohol und Australien ein besonderes Thema. Ich persönlich hätte Securities z.B. in Stadion bei den Schmalen Aufgängen erwartet, wo die Leute Gleichzeitig zur Bühne und heraus wollten und sich gnadenlos blokiert haben. Anstehen und Einreihen ist in Australien aber gar kein Problem. Sei es beim Bus oder bei einem Festival, da ist (fast) kein Gedränge und Geschiebe, was erklärt warum man da keine Securities braucht.

Der großte Fauxpas war ungefähr eine Stunde vor dem Prodigy Konzert, rund um die Halle war das Wasser ausverkauft. Auserhalb gab es vielleicht noch Wasser, aber wer wollte sich schon, entgegen der einströmenden Menschenmasse, von der Halle wegbewegen. Aber Glücklicherweise gab es dann an einem Ende eine neue Wasserlieferung.

Silent Disco

Bei einem meiner letzten Kinofilme die ich im Kinodreieck vor meiner Abreise gesehen habe, Berlin am Meer gab es eine Szene von einer Party bei der die Leute Kopfhörer tragen um di Musik zu hören, betrachter hören also keine Musik.

Ich habe damals glaube ich jedem erzählt wie genial ich die Idee finde und dass ich gerne mal so eine Party schmeißen würde. Leider war mir die Schlange zu lang, aber immerhin habe ich endlich mal so eine Party gesehen. Es ist wirklich lustig Leute tanzen/rumhüpfen zu sehen ohne die Musik zu hören, vorallem wenn dann auch noch Lieder kommen die jeder kennt und alle lauthals mitsingen.

Der Heimweg

Der Heimweg war eine Sache für sich. Natürlich gab es Sonderzüge zurück in die Stadt und alles rund um den Bahnhof war recht gut organisiert. Wäre da nicht eine Polizeiaktion gewesen die alles über den haufen wirft.

An der Olympic Park Station wurde noch entschuldigt dass die Züge deswegen Verpätung haben und sogar vorgeschlagen Lieder zum Zeitvertreib zu singen. Dennoch hat es nicht lange gedauert und ich hatte mich schon gefreut in 20 min an der Central Station zu sein, jedoch stoppte der Zug zwischendrin einige Male, Über die Lautsprecher war zu erfahren, dass in Redfern (eine Station vor Central Station) seien Leute über die Gleise gerannt, wesegen die Polzei den Bahnhof bis auf ein Gleis gesperrt hat, dies würde zu Verzögerungen führen.

Nach einer Stunde (statt unter 20 min) in Redfern angekommen, wurde dann wiederum per Lautsprecher mitgeteilt dass man besser hier aussteigen würde und in die Innenstadt laufen, anstatt zu warten dass der Zug doch noch irgendwann weiterfahren würde. Also sind alle ausgestiegen und heimgelaufen. Ich hatte keine Ahnung wo ich hin musste, aber einfach allen Nachlaufen hat funktioniert (außerdem gab es hin und wieder Straßenschilder mit „City ist in dieser Richtung”. Gut dass ich in Surry Hills wohne, da waren es von Redfern nur ca. 25 Minuten zu Fuß.

Fazit

Es war ein großer Tag mit richtigem Festival flair obwohl es nur ein Tag lang war. Gute Musik gab es auch, was will man mehr. Trotzdem freue ich mich natürlich wieder darauf mit tausenden von Hlgeistlern auf ein mehrtägiges Festival zu fahren.

Categories: de, Leben, Musik, Festival

SFF: Tag 4: Hunger

2008-07-07 22:27

Heute war mal wieder das State Theatre an der Reihe. Diesmal aber nicht im Parkett, sondern im Hochparterre. Zu sehen gab es Hunger mit der Möglichkeit dem Regisseur anschließend Fragen zu stellen.

Hunger

Der Film handelt vom Hungerstreik von Bobby Sands im Jahre 1981.

Leider kann ich zu diesem Film nicht viel sagen. Er war gut inszeniert, jedoch habe ich zu wenig Ahnung von der Thematik. Außerdem hatte ich Schwierigkeiten deren Englisch zu verstehen, was problematisch ist, wenn die zentrale Szene ein Dialog ist.

Jetzt kann man sich fragen ob ein Film Sinn macht, der Wert auf Hintergrundwissen legt. Der Regisseur hat aber betont, dass sich der Film an ein intelligentes Publikum richtet und das leider nicht bei allen Filmmachern der Fall ist. Dem kann ich nur zustimmen.

Wertung: keine Wertung

Categories: de, Kino, Festival

SFF: Tag 3: The Visitor

2008-06-06 22:27

Heute gab es The Visitor im Greater Union zu sehen. Leider habe ich die ersten paar Sekunden verpasst, dafür hat der Film aber nicht nur mich sondern auch eine Mitbewohnerin begeistert.

Den Film musste ich einfach in mein Programm aufnehmen, nachdem Regie und Drehbuch von Thomas McCarthy sind, der mich bereits mit Station Agent, einem meiner Lieblingsfilme, überzeugen konnte.

The Visitor

Der Protagonist Walter kommt auf Grund einer Konferenz nach New York und muss feststellen, dass seine dortige Zweitwohnung von einem fremden Pärchen bewohnt ist.

Der Film thematisiert zum einen die Problematik von illegalen Einwanderern in den USA, die dort schon seit Jahren leben, sich bereits eine Existenz aufgebaut haben und somit das Land als ihre neue Heimat ansehen. Zum anderen wie Begegnungen ein unerfülltes Leben verändern können.

Obwohl im Film nicht sehr viel passiert, schafft er es die ganze Zeit über zu fesseln und durch wenige aber dafür gut gelungene lustige Situationen zu unterhalten. Es ist ein typischer „Volker Film”, bei dem einfach eine Geschichte erzählt wird und das Hauptaugenmerkt auf zwischenmenschliche Beziehungen gelegt wird.

Bei außerordentlichen Filmen gibt es einfach nicht sehr viel zu sagen.

Wertung: **** ‒ 4 Sterne ‒ außerordentlich

Categories: de, Kino, Festival

SFF: Tag 2: Funny Games

2008-06-05 22:27

Das Sydney Film Festival hat gestern endlich begonnen. Heute am 2. Tag bin ich eingestiegen, mit der Vorstellung von Funny Games um 21:20 im State Theatre. Dort ist es ein bisschen wie im Mephisto (nicht so extrem): ziemlich groß, dafür allerdings eine relativ kleine Leinwand.

Für meine Bewertung der Filme werde ich die offizielle Skala vom Festival verwenden:

  • ***** Standing Ovation (stehende Ovationen)
  • **** Excellent (außerordentlich)
  • *** Good (gut)
  • ** Average (durchschnittlich)
  • * Not Great (schlecht)

Funny Games

Anfangs scheint es ein netter Familienurlaub zu werden, doch schon nach kurzer Zeit wirkt der nette Junge von nebenan, der eigentlich nur vier Eier will, etwas seltsam…

Was folgt erinnert schon nach kurzer Zeit an Hard Candy und spricht somit ein ähnliches Publikum an. Wer also damit nichts anfangen konnte, gehört zu den 10 Leuten, die die Vorstellung relativ schnell verlassen haben.

Kommt der Film zu Beginn recht schnell in Fahrt, so gibt es nach einer grandiosen, von Spannung und Einschüchterung geprägten ersten Hälfte, einen Durchhänger der ins Klischeehafte „Oh mein Gott sind wir arm dran” abrutscht.

Leider kann dies bis zum Ende nicht mehr wettgemacht werden, auch wenn die schauspielerische Leistung von Brady Corbet durchgehend herausragend ist.

Es ist ein fesselnder Film der durchaus weiß was „Suspense” bedeutet, ein rollender Golfball kann eine unglaubliche Wirkung haben. Auch das Vorstellungsvermögen des Zuschauers wird oft zu Rate gezogen, die meisten härteren Szenen finden im Off statt.

Dennoch ist er alles in allem nur durchschnittlich.

Wertung: ** ‒ 2 Sterne ‒ durchschnittlich

PS: Beim Nachblättern im Internet Movie Database hat sich herausgestellt dass das ein amerikanisches Remake eines österreichischen Films ist. Lustigerweise war bei beiden Filmen Michael Haneke Drehbuchautor und Regisseur.

Categories: de, Kino, Festival

By Volker Mische

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